Ich hatte das nicht geplant. Im Gegenteil: Nach allem, was meine Mutter in ihren jungen Jahren erlebt hatte, schwor ich mir, anders als sie ein normales Leben führen zu wollen. Ich wollte einen Ehemann, mindestens zwei Kinder und einen Job, der mich vollkommen ausfüllen und befriedigen sollte.

Es kam anders.

Da ich schon seit Jahren keiner festen Tätigkeit nachgehe und mein 400EUR-Job zum Sterben zu viel, aber zum Leben viel zu wenig bietet, blieb mir keine andere Wahl, als in die Fußstapfen meiner Mutter treten zu müssen. Zu Beginn war mir mein „Nebenjob“ als Hobbyhure mehr als peinlich, doch mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und fand sogar Gefallen am Stillen der männlichen Lust. Ich liebe es, meine Kunden zu befriedigen und die während des Geschlechtsverkehrs immer weiter steigende Lust in ihren Augen funkeln zu sehen. Der Moment, wenn sie in mein Gesicht ejakulieren, bereitet mir ebenso große Befriedigung. Hobbyhuren Sex, so war es vor allem am Anfang, dient im Grunde ja nur zur Existenzsicherung, um allen finanziellen Nöten aus dem Weg gehen zu können. Mittlerweile sehe ich das ein bisschen anders. Meine Kunden unterscheiden sich in ihren sexuellen Vorlieben von einem normalen Freund oder Ehemann, der Tag für Tag seine Dosis Sex bekommen kann. Meine Kunden aber sind aus den verschiedensten Gründen auf der Suche nach Befriedigung, zum Beispiel, weil sie niemanden haben, mit dem sie ihre Lust teilen können.
Ich erfülle ihnen alle Wünsche. Insbesondere ein Kunde – der Stefan – kommt ziemlich oft zu mir. Ich freue mich immer schon auf ihn, da ich seinen Rhythmus liebe. In dem Moment, wenn er in mich eindringt, vergesse ich alles um mich herum. Auf der Rückbank seines Auto habe ich schon die intensivsten Orgasmen meines Sexuallebens erlebt. Kann das vielleicht daran liegen, dass er es mir dort immer in der Missionarsstellung besorgt? Ich liebe diese Stellung, doch noch mehr mag ich es, wenn sein Finger mit kreisenden Bewegungen in meiner Vagina Vorarbeit leistet und kurz darauf sein erigiertes Glied in mich eindringt. Ich begehre diesen Moment und revanchiere mich mit dem Erfüllen aller seiner Wünsche, die schon mal so weit gehen können, das er mir mit seiner Zunge den After lecken will. Ich muss gestehen: Es macht mich unendlich geil und aus irgendeinem Grund spürt Stefan dies, ohne dass ich ein Wort hätte sagen müssen.

Hobbyhuren, wie ich eine bin, üben ihre „Nebentätigkeit“ in der Regel wider Willen aus. Wer stellt sich schon freiwillig an den Straßenrand, um fremde Männer zu ihrem sexuellen Glück zu verhelfen? Ich nicht, doch habe ich mich damit arrangieren müssen. Auch wenn Hobbyhuren Sex als Beruf ansehen, sehnen sie sich nach Befriedigung – bei jedem einzelnen Kunden. Auch ich tue dies. Gelegentlich befehle ich ihnen sogar, meinen Kitzler mit dem Mund zu küssen und mit ihren Zungen intensiv an ihm zu lutschen. Ich befehle ihnen, mich von hinten zu nehmen und ihr Sperma in meinen Mund zu spritzen. Andere Hobbyhuren mögen dies als nicht normal empfinden, aber nur weil ich die Situation als Schicksal annehme und den Hobbyhuren-Sex versuche, zu genießen, ist das doch nicht abnormal. Auch wenn ich mir immer einen anderen Nebenerwerb als den einer Hobbyhure gewünscht habe, liebe ich doch die sexuelle Abwechslung, die mir – zwar nicht jeden Tag, aber dann, wenn ich es brauche – eine feuchte „beste Freundin“ beschert. Das ist neben dem Finanziellen doch auch etwas Schönes.

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